Im Brennpunkt

Brennpunkt Bericht Postulat Recordon
Goldmine in Westafrika - ©EDA

Bericht des Bundesrates über Goldhandel und Menschenrechte
In Erfüllung des Postulats 15.3877 hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. November 2018 seinen Bericht über den Goldhandel vorgelegt. Darin analysiert er den Goldsektor in der Schweiz, erinnert an die bestehenden Initiativen und Massnahmen und formuliert Empfehlungen, mit denen sichergestellt werden soll, dass kein menschrechtswidrig produziertes Gold in die Schweiz eingeführt wird.

Mehr Informationen: Medienmitteilung

Erster Leitfaden für gute Praktiken im Rohstoffhandel
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO haben am 28. November 2018 einen Leitfaden für gute Praktiken zur Einhaltung der Menschenrechte im Rohstoffhandel lanciert. Er ist das Ergebnis eines Dialogs mit den NGO, dem Privatsektor und den Behörden des Kantons Genf und wurde in Zusammenarbeit mit dem Institute for Human Rights and Business (IHRB) in London erarbeitet. 

Mehr Informationen: Medienmitteilung

Nationaler Aktionsplan für die Umsetzung der UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

Der Bundesrat hat am 9. Dezember 2016 einen Bericht mit einem Nationalen Aktionsplan (NAP) für die Umsetzung der UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet. Die Schweiz gehört zu den ersten Ländern, die über eine solche Strategie zur Förderung der Kohärenz zwischen wirtschaftlichen Aktivitäten und Menschenrechten verfügen.

Das Dokument klärt die Erwartungen des Bundesrats gegenüber Unternehmen und stellt mittels 50 Politikinstrumenten dar, wie die Schweiz die UNO-Leitprinzipien umsetzt. Das Ziel des NAP ist die Verbesserung des Menschenrechtsschutzes im Kontext wirtschaftlicher Aktivitäten. Er dient ausserdem der Sensibilisierung und der Zusammenarbeit mit Unternehmen, sowie der Verbesserung der Kohärenz staatlicher Aktivitäten.

Die mehrparteiliche Begleitgruppe zum Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte vereint seit 2017 Vertreter der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Bundesverwaltung. Die Begleitgruppe wird bei inhaltlichen und strategischen Fragestellungen zur Umsetzung des NAP konsultiert.

UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

united-nations

Der UNO-Menschenrechtsrat verabschiedete die UNO-Leitprinzipien im Juni 2011. Sie gründen auf der Wahrnehmung, dass die Tätigkeiten von Unternehmen auch nachteilige menschenrechtliche Auswirkungen hervorrufen können.

Die UNO-Leitprinzipien sind ein wichtiger Schritt, um Lücken in der guten Regierungsführung (Governance Gaps) zu schliessen. Sie definieren den internationalen politischen Rahmen betreffend der staatlichen Schutzpflicht und der Verantwortung der Unternehmen zur Achtung der Menschenrechte. Die UNO-Leitprinzipien beruhen auf drei Säulen:

UNGP Säulen

Kontakt

Die Koordinationsstelle des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte ist dem SECO und der Abteilung Menschliche Sicherheit des EDA angegliedert.

Gerne beantworten wir Ihre Anfragen per Mail:

info.nap-bhr@seco.admin.ch

Medien

EDA: info@eda.admin.ch

SECO: medien@seco.admin.ch

Agenda


Workshop: "Unternehmen & Menschenrechte - Human Rights Due Diligence für Firmen"
Datum: 24.01.2019
Zeit: 17:00 - 19:15
Ort: Winterthur

Für weitere Informationen: hier

Workshop: "Die menschenrechtliche Sorgfaltsprüfung – Erwartungen an Schweizer Unternehmen und die Anwendung in der Praxis"
Datum: 06.02.2019
Zeit: 11:35 - 13:30
Ort: Basel

Für weitere Informationen: hier

Weitere Themen

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Veranstaltungen und Dokumentation

Grundlagendokumente sowie Studien, die der Bund mit externen Experten realisiert hat.

Zugang zur Wiedergutmachung

Zugang zur Wiedergutmachung

Staaten und Unternehmen sollen wirksame Abhilfe für Betroffene ermöglichen.

Praxisbeispiele

Beispiele aus der Praxis

Unternehmen unterstützen und fördern die Achtung der Menschenrechte durch zahlreiche Aktivitäten.

https://www.nap-bhr.admin.ch/content/napbhr/de/home.html