Im Brennpunkt

Der Bundesrat hat am 15. Januar 2020 die revidierten Aktionspläne 2020-2023 zur gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen und zu Wirtschaft und Menschenrechten gutgeheissen. Der Bund fördert die Umsetzung der verantwortungsvollen Unternehmensführung. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen.

Der Nationale Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte wurde vom WBF und dem EDA unter Einbezug der externen Interessensgruppen (Wirtschaftsverbände, Zivilgesellschaft, Wissenschaft) für den Zeitraum 2020-2023 überarbeitet. Er baut auf den bisher erzielten Ergebnissen auf und wird die Unternehmen weiterhin durch wirksame Massnahmen unterstützen. Dies beinhaltet namentlich die Schaffung von Fördermassnahmen zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltsprüfung (Tools, Leitfäden etc.) und die Zusammenarbeit mit Multi-Stakeholder-Initiativen, die insbesondere KMU unterstützen können.

 


Sorgfaltsprüfungsverfahren für Schweizer KMU im Bereich der Menschenrechte: neue Broschüre

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Welchen Nutzen kann ein Unternehmen daraus ziehen, wenn es die Menschenrechte achtet? Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, dass es seine Geschäfte verantwortungsbewusst führt? Das SECO und das EDA veröffentlichen eine Broschüre über die menschenrechtliche Verantwortung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Diese Broschüre gibt Schweizer KMU einen praktischen Überblick über die Chancen und Herausforderungen der verantwortlichen Unternehmensführung. Sie enthält internationale und nationale Leitlinien zu diesem Thema. Sie schlägt auch konkrete Ansätze zur Integration von Menschenrechtsfragen in die Unternehmensführung vor. Die Broschüre gibt einen Überblick über die notwendigen Schritte zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltsprüfung. Es richtet sich speziell an KMU und bietet nützliche und spezifische Informationen für die Risikobewertung von Menschenrechten.


Video Wirtschaft und Menschenrechte

Mehrparteiliche Begleitgruppe

Die mehrparteiliche Begleitgruppe zum Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte vereint seit 2017 Vertreter der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Bundesverwaltung. Die Begleitgruppe wird bei inhaltlichen und strategischen Fragestellungen zur Umsetzung des NAP konsultiert.

UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

united-nations

Der UNO-Menschenrechtsrat verabschiedete die UNO-Leitprinzipien im Juni 2011. Sie gründen auf der Wahrnehmung, dass die Tätigkeiten von Unternehmen auch nachteilige menschenrechtliche Auswirkungen hervorrufen können.

Die UNO-Leitprinzipien sind ein wichtiger Schritt, um Lücken in der guten Regierungsführung (Governance Gaps) zu schliessen. Sie definieren den internationalen politischen Rahmen betreffend der staatlichen Schutzpflicht und der Verantwortung der Unternehmen zur Achtung der Menschenrechte. Die UNO-Leitprinzipien beruhen auf drei Säulen:

UNGP Säulen

Kontakt

Die Koordinationsstelle des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte ist dem SECO und der Abteilung Menschliche Sicherheit des EDA angegliedert.

Gerne beantworten wir Ihre Anfragen per Mail:

info.nap-bhr@seco.admin.ch

Medien

EDA: info@eda.admin.ch

SECO: medien@seco.admin.ch



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Grundlagendokumente sowie Studien, die der Bund mit externen Experten realisiert hat.

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Staaten und Unternehmen sollen wirksame Abhilfe für Betroffene ermöglichen.

Praxisbeispiele

Beispiele aus der Praxis

Unternehmensaktivitäten zur Unterstützung und Förderung der Achtung der Menschenrechte

https://www.nap-bhr.admin.ch/content/napbhr/de/home.html